Das Richter-Experiment

Dr. Paul-J. Hahn

Einführung

   Mit seinem Osterpaukenschlag von 1951 verkündete der Argentinische Diktator Perón damals der staunenden Weltöffentlichkeit, Argentinien habe einen eigenen, neuen Weg zur Atomenergie gefunden, der nicht auf dem bekannten Weg der Kernspaltung beruht sondern die thermonuklearen Prozesse der Sonne ausnutzt. Als Erfinder nannte er den 1909 im sudetendeutschen Falkenau geborenen Physiker Ronald Richter, der auf der Argentinischen "Atom-Insel" Huemul bei San Carlos de Bariloche am 21. Februar 1951 erstmals thermonukleare Reaktionen großtechnisch freisetzte. Nach dem Echo, das als Sensation in der gesamten Weltpresse seinen Widerhall fand, war sich die Fachwelt schnell einig, die gesamte Angelegenheit sei bestenfalls Schwindel und Scharlatanerie, verbunden mit einem beginnenden Verleumdungsfeldzug, der die Familie Richter an den Rand der Armut bringen sollte. Der Artikel von W. Ehrenberg in der Monatszeitschrift "Atompraxis" vom April 1958 sowie seine Monographie über "Probleme und Möglichkeiten der Atomkernfusion", erschienen im Moser Verlag München/Garmisch Partenkirchen 1958, waren der erste Versuch, Richter als Wissenschaftler zu rehabilitieren, wenn auch erfolglos. So blieben die Inhalte von Richters Arbeiten unbekannt bis auf den heutigen Tag und seine schärfsten Kritiker hatten nie auch nur den blassesten Schimmer irgendeiner Ahnung. Um ihren wissenschaftlichen Ruf nicht zu beschädigen, seien die wohlklingenden Namen der hochkarätigen Honoratioren der deutschen Wissenschaft hier verschwiegen, die mir sämtlich später schriftlich eingestehen mußten, daß ihre vernichtenden Urteile auf keinerlei Sachkenntnis beruhten.


Richter (rechts) von Peron mit der
Peronisten-Medaille ausgezeichnet,
Mitte: Eva Peron

Atominsel Huemul bei Bariloche,
Besuch im März 1996

Aquarellmaler W. Ehrenberg, 70-jährig

Sonderdruck "Atompraxis", April 1958
anklicken zum lesen

   Natürlich hatte Richter seinen Anteil an diesem Feldzug gegen ihn, weil er nicht willens war, seine Geheimnisse preiszugeben, und so waren selbst seine engsten Mitarbeiter Jaffke und Ehrenberg nur oberflächlich darüber informiert, was im Kopf von Richter vor sich ging. Um so erstaunlicher, daß die Argentinischen Wissenschaftler nichts mit dem vollständig neu aufgebauten "Prozeßdaten-Reaktor" anzufangen wußten, der ihnen nach Richters Kaltstellung in die Hände fiel, wenngleich auch die Induktivität des Reaktors bereits durch Spannungsdurchschläge bei den ersten Inbetriebnahmen beschädigt war. Absolutes Vertrauen des in Katzen vernarrten Richter genoß nur sein Kater Ypsilon.

   Bei der Niederschlagung von Richters Experimenten dürften mit Sicherheit auch die USA ihre Hände mit im Spiel gehabt haben, mußten sie sich doch ernsthaft Sorge um ihr Atom-Monopol machen. Nachweislich war Richter seinem "US-Kollegen" Teller betreffs Wasserstoff-Bombe deutlich voraus und hätte den Amerikanern wohl die 2-3 Milliarden Dollar erspart, die Teller für seine "Eisschrank"-Bombe damals verschwendete. Auch für die Fehler, wie man in den USA zunächst die Zündung der H-Bombe durch eine herkömmliche Atom-Bombe versuchte, hatte Richter nur Kopfschütteln übrig. Das von Richter bereits 1942 für eine Wasserstoff-Bombe zugrunde gelegte Lithium-Konzept fand in den USA erst im Dezember 1958 in der Presse erstmals Erwähnung, als Sensation, 16 Jahre später! ("US Find Cheap Way To Produce H-Bang" , 27.12.1958).

   Als Ende 1952 die Forschungsstelle auf der Insel Huemul geschlossen wurde, bedeutete dieses das Aus für die ersten großtechnischen Experimente zur Gewinnung thermonuklearer Energie, ein Faktum, welches von der offiziellen Forschung in aller Regel auch heute noch totgeschwiegen wird, wohl auch aus Unkenntnis über Richters Forschungen. Es wird noch sehr viel Zeit vergehen müssen, bis die Wissenschaft anerkennen wird, daß Dr. Ronald Richter der Vater der Kernfusion ist. Wenn auch Vergleiche häufig 'hinken': Was Peenemünde für die Raumfahrttechnik bedeutete, war Huemul für die Kernfusion. Sollten sich gar die heutigen Fusionsprojekte einst als Sackgasse herausgestellt haben und die Fusionsreaktoren in ferner Zukunft die Richterschen "Kugelblitze" zucken lassen?


Richters engster Kreis, v.l.n.r.:
Ehrenberg, Richter, Frau Richter, Jaffke

Kater Ypsilon verstarb am 12. Juli 1955
Besuch im März 1996

Kurz-Chronologie

21. Februar 1909

Geburtsdatum Dr. Ronald Richter
Sokolow/Ohre, Tschechische Republik, früher: Falkenau a.d. Eger, Böhmen

02. März 1935

Doktor der Physik, Universität Prag

Oktober 1936

Entdeckt zufällig durch Kabelbruch verursachtes Plasma-Schockwellen-Phänomen explodierender Lichtbögen bei Experimenten mit Karbid-Lichtbogenöfen, Fa. Brunner, Böhmen

18. November 1939

Eheschließung mit Ilse, geb. Abert, geboren am 8. November 1916

Dezember 1942

Entdeckung von Austauschreaktionen und Reaktionsketten für Wasserstoff- und Neutronenbomben sowie für Gamma-Flash-Bomben

Dezember 1944

Erstmalig LiH in ein Schockwellen-Wasserstoff-Plasma injiziert,
Versuche bei der AEG Transformatorenfabrik, Berlin-Schoenweide

16. August 1948

Ankunft in Argentinien, eingeleitet durch Prof. Tank ('Pulqui-Story')

24. August 1948

Erstes Zusammentreffen mit Perón

18. April 1949

Córdoba-Anlage mit Elektromagnet komplettiert,
Beginn der Experimente mit Austauschreaktionen im Luftfahrtinstitut Córdoba

18./21. Juli 1949

Genehmigung des Insel-Projektes "Huemul" durch Perón, Projektstart

18. Juli 1950

Geburt der Tochter Moniça in San Carlos de Bariloche

19. Oktober 1950

Letztmalige Versuche (Kennlinienprogramme) in Córdoba(s. Bilder 8 u. 9)

12. November 1950

Erste Vorexperimente mit dem "Historischen Reaktor (s. Bild 10)

29. November 1950

Erster Einsatz der 20to-Induktivität (s. Bild 11, links im Hintergrund von Bild 10)

15. Dezember 1950

Schockwellen-Experimente des Historischen Reaktors unter voller Leistung

16/21. Februar 1951

Seine "Historischen Experimente" auf Huemul

Ostern 1951

Peróns "Osterpaukenschlag". Erste Pressekonferenz am 24.03.1951

02. August 1951

Beschluß des Abrisses des "Historischen Reaktors" zugunsten eines größeren "Prozeßdaten-Reaktors".

In Summe hat Richter also kaum 8 Monate mit dem "Historischen Reaktor" experimentiert, effektiv eigentlich nur bis Ostern (d.h. nur 4 Monate!), denn mehr konnte er aus der Anlage nicht herausholen.

04. Januar 1952

Beginn der Installation des "Prozeßdaten-Reaktors" (s. Bild 12) mit dem Aufbau des Magneten (s. Bild 13, ganz im Hintergrund von Bild 12)

21. Juli 1952

Inbetriebnahme der großen 60to-Induktivität (s. Bild 14)

22. August 1952

Isolationszusammenbruch des Gleichrichter-Systems.

28. August 195

2

Letztes Zusammentreffen mit Perón

05./08. Sept. 1952

Prüfungskommission auf Huemul. Demonstrationsexperimente mit der durch Beschädigung beeinträchtigten Anlage.

10. Oktober 195

2

Weitere Beschädigungen festgestellt (Wicklungsdurchschlag an der Induktivität). Letzte Experimente.

04. November 1952

Richters letzter Besuch auf Huemul, faktisches Ende des Projektes "Huemul"

So ist diese Scale-Up-Anlage eigentlich in ihrer Phase der Inbetriebnahme stecken geblieben, womit es zu verwertbaren Experimenten auf dieser größeren Anlage mit der großen 60to-Induktivität nicht mehr gekommen ist.

12. Juli 1955

Kater Ypsilon verstorben

28. September 1991

Dr. Ronald Richter verstorben

Mai 1993

Frau Ilse Richter, geb. Abert verstorben

21.-29. März 1996

Besuch Familie Paul-J. Hahn bei Moniça Richter in Buenos Aires, Monte Grande
Übergabe des wissenschaftlichen Nachlasses von Dr. Richter

28. März 1997

Karfreitag: Tochter Moniça Richter verstorben.

   Sicherlich hat Richter seit 1936 nebenher immer wieder an seinem Plasmakonzept gearbeitet. So datiert Bild 7, welches ihn offenbar mit einem kleinen Laborversuchsstand zeigt, aus dem Jahre 1940, als er hauptamtlich Vibrationstests am Ju 88-Bomber bei den Junkers-Werken in Dessau bearbeitete. Ebenso 'nebenher' nutzte er die ihm eingeräumten Möglichkeiten bei der AEG in Berlin-Schoenweide, als er im Dezember 1944 erstmals den "Fusionsbrennstoff" LiH in sein Schockwellen-Wasserstoff-Plasma (Protonen) injizierte und die zugehörige 17MeV-g-Strahlung der p/Li7-Reaktion detektieren konnte. Wertet man die Experimente in Córdoba als Vorversuche, um an diese früheren "Privatforschungen" anzuschließen, so sind Richters Ergebnisse einer systematischen Forschung, die den Argentinischen Staat 10 Mio $ gekostet haben sollen, eigentlich das Resultat von nur wenigen Monaten mit dem "Historischen Reaktor". Den Vergleich mit der "modernen" Fusionsforschung, die sich nach vielen Milliarden $ und nach nunmehr 50 Jahren immer noch mit der D-T-Reaktion versucht, braucht Richter also wahrlich nicht zu scheuen. Um so bitterer, daß der letzte Prozeßdaten-Reaktor, der wohl den größten Teil der 10 Mio. $ verschlungen haben dürfte, nicht mehr wirklich zum Einsatz kam. Es ist von besonderer Tragik, daß die von Perón und Richter früher angekündigten weiteren Erfolge, auf die alle Welt wartete und die nun mit dem neuen Prozeßdaten-Reaktor zum Greifen nah unmittelbar bevorstanden, im Kein abgewürgt wurden.

   So steht der große Magnet heute als Denkmal auf dem Campus der Universität Bariloche, während die dicken Eisenbrocken der großen Induktivität neben den Trümmern des Hauptlabors auf der Insel verrosten. Für die Idee, dieses Hauptlabor in Trümmer zu sprengen, bedarf es wohl des geistigen Niveaus von Militärs. Nur die Generatoren des Inselkraftwerkes entgingen der Verschrottung und versorgten fortan die Stadt Bariloche mit elektrischem Strom. Es ist Richters Tochter Moniça zu verdanken, daß der wissenschaftliche Nachlaß von Dr. Ronald Richter nicht verloren ging.


Bild 7

Bild 8

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12

links Richters ehemaliger Mitarbeiter
Mario della Janna, (Universität Bariloche),

Bild 14

Bild 15

Bild 16

Was geschah auf Huemul?

Dr. Ronald Richter

Zitate aus seinem Nachlaß

   "In October 1950, on Huemul Island, for the first time I was successful in producing an inertia-controlled, strongly non-Maxwellian, proton-hydrogen, high-pressure plasma.

   When injecting lithium hydride, gamma-counter tubes were detecting some 17,6 MeV gamma quants.

   In other experiments, I was producing a deuterium plasma by gradually dissociating injected heavy water, until neutron emission was setting in.

   This was the first step of the research programme."   

   "On 15. December 1950 the shock-wave-generating process was running at full power input, the shock-waves emitting an almost unbearable amount of 'white' ultra-sound.

   X-ray counter tubes, connected to recording counting rate meters, were indicating a considerable background of soft X-rays (Bremsstrahlung).

   The detonating plasma system was almost invisible, i.e., the plasma zone was characterised by an enormous discrepancy: a high-intensity emission of ultraviolet radiation, and a very-low-intensity emission of red emission - with nothing in between.

   To the best of my knowledge, no other laboratory in the world has ever achieved such rather strange plasma conditions."

   "The second step was intending to couple the neutrons and tritium nuclei, produced by shock-induced deuterium-deuterium reactions with highly reactant atomic nuclei of lithium-6 and lithium-7, thus setting off a sequence of reactions which, when reaching criticality, were expected to produce a neutron-reproducing and tritium-multiplying chain reaction in lithium-6-enriched lithium.

   The first successful exponential experiment of this kind was taking place on 16 February, 1951.

   In June 1952, a different sequence of reactions was being tested in another successful experiment, in which the tritium nuclei produced by neutron capture in lithium-6 were reacting with protons, and by doing so were emitting 20 MeV gamma photons.

   In other words, in the first kind of exponential experiment I was testing the basic reaction scheme of a most effective hydrogen bomb and neutron bomb, while in the second kind of exponential experiments, I was testing what amounts to a tactical battle-field bomb, a gamma-flash bomb"

   "In the course of these experiments, I was also discovering that the inertia-controlled confinement phase of plasma shock-waves, detonating inside a given magnetic field, are generating very short-lived, but highly-compressed magnetic fields in the megagauss range.

   These highly-compressed magnetic fields may now become an entirely new tool for attacking the internal energetic structure of the proton and, eventually, enforce its breakdown."

 

Ist die Richter-Zone ein Kugelblitz?

 

   Bisweilen ist geschlossen worden, und Richters auffälliger Einsatz von diversen Kondensatoren legt dieses auch tatsächlich nahe, daß er insbesondere das Pinch-Konzept verfolgte. Jedoch geht dieser Schluß ausdrücklich in die irre. Bereits aus seinen Experimenten in Córdoba heraus, also noch vor den Experimenten auf Huemul, wie sich rekonstruieren läßt, schreibt Richter:

"Requiem for the Pinch-Effect"

Offensichtlich im Zusammenhang mit der späteren großen Kondensatorbatterie auf Huemul von 27 parallel geschalteten 100 kV-Kondensatoren zu je 0,3 µF, insgesamt rund 8 µF, mit deren Aufbau am 19. April 1951 begonnen wurde (also kurz nach dem "Historischen Experiment") spricht Richter vom

"Large scale attack on the pinch-effect and final requiem."

(s. hierzu auch den Atompraxis-Artikel von Ehrenberg zur Einschätzung Richters von Kondensatorentladungen). Vielmehr weisen seine zeitgleichen Headlines an gleicher Stelle in die gesuchte Richtung:

   "Plasma induced magnetic fields.

    Plasma Betatron."

   In mehreren Aussagen spricht Richer von seiner "ersten Entdeckung" und meint damit die durch einen Kabelbruch zufällig zustande gekommene "Explosion" eines Lichtbogens mit extrem hohen Temperaturen bei Experimenten an Karbid-Lichtbogen-Öfen noch während seiner sudetendeutschen Frühzeit 1935/36. Dadurch ergab sich nun das Problem für ihn, wie man die "Temperatur" in einem solchen extrem nicht-Maxwell'schen Plasma messen sollte. Seine damalige Lösung für diese Aufgabenstellung bestand darin, den Lichtbogen in schwerem Wasserstoff (Deuterium) brennen zu lassen, so daß bei ausreichend hohen "Temperaturen" im Deuterium-Plasma Kernreaktionen ausgelöst würden, deren Anregungskurve ihm quasi als "Thermometer-Skala" dienen sollte. Dabei fand er heraus, daß sein Plasma-Konzept sich möglicherweise gar für die kontrollierte Fusion eignen könnte.

   Um seine weiteren Entdeckungen ergänzt findet sich in seinen Ausführungen "Poject Huemul Island" folgende Reihenfolge:

   The first discovery:   An unexpected explosion.   

   17The second discovery:   A neutron-reproduction fusion chain.

      The hydrogen bomb.

      Concept of a controllable fusion reactor.

   The third discovery:    An unexpected tremendous flash of radiation.      Ball -lightning. Controlled ball-lightning?"

   The fourth discovery:   Direct conversion.

17: Project Huemul Island, Seite 1
18: bezüglich "neutron-reproduction chain" findet sich zum 16. Februar 1951 der Hinweis auf die Notwendigkeit
      neutronenloser Lithiumreaktionsketten

19: Project Huemul Island, Seite 3
20: Project Huemul Island, Seite 6

   Mit dem Vergleich seiner Plasma-Zone mit dem Kugelblitz geht Richter sehr zurückhaltend um, setzt ein solcher Vergleich doch auch die Kenntnis der Physik beider Phänomene voraus. Im Nachlaß von Richter läßt nichts erkennen, daß er eine theoretische Lösung oder Hypothese für das Phänomen 'Kugelblitz' gehabt hätte.

Wenn Richter in seinen Unterlagen auch eine frühere, hypothetische Kugelblitz-Abschätzung von mir aus dem Juli 1983 auf der Basis einer 'Spheromak'-Konfiguration noch voller Zustimmungsvermerke aufhob, so fehlen doch Vermerke seinerseits bezüglich der erheblichen Mängel dieser 'Spheromak'-Theorie, die erst im Herbst 2002 mit dem Mikrowellen-Ansatz aufgehoben werden konnten.

   Für die Gleichsetzung seiner Plasma-Zone mit dem Kugelblitz sprechen bislang nur zwei Aspekte. Zum einen die mit ähnlichen induktiven Entladungen erzeugten Kugelblitz-ähnlichen Phänomene, wie sie beispielsweise im Internet unter

http://www-personal.umich.edu/~reginald/ball_l.html gefunden werden können. Zitat:

Real Ball Lightning Generated by Pulsed Power Inductor

"This experiment is very DANGEROUS. I did this one a few years ago. I got the Idea from an article I read about a guy generating ball lightning using a high current transformer ['Laboratory-Produced Ball Lightning', by Robert K. Golka Jr., Journal of Geophysical Research, vol. 99 p 10,679-10681, May 20, 1994]. Since a transformer is limited to the given amount of energy per cycle, I had an idea of using an inductor to store large amounts of electrical energy. An inductor is not limited to a given amount of energy, so it can store up a tremendous amount of energy over several cycles. It is also capable of releasing this energy in an instant. The third benifit to using a (huge) inductor, is that the voltage will always rise to the occation. What ever voltage you need, the inducator will provide. Now, How did I produce these free roaming balls of fire? (I plan to post the circuit I used in the near future). The procedure: The conductor on the end of the stick is touched to the metal ring. This completes the circuit, and start the inductor charging. Then I use the air compressos nozel to blow out the arc as I pull the wire away. The copper wire explodes and creates rapidly rotating and burning molten balls of copper... burning! These 'Balls of Fire' exhibit many of the properties of real ball lightning. (I will explain later why this is so interesting.)."

   Der zweite Aspekt, der für die Deutung der Richter-Zone als Kugelblitz spricht, sind die von Richter berichteten Magnetpulse im Mega-Gauss-Bereich, die sich weder durch seine verwendeten Stromstärken noch eingesetzten Elektromagnete erklären lassen. Derartige Feldstärken sind nur durch Resonanz-Amplituden erklärlich ("plasma induced magnetic fields"), wie diese sich auch hinsichtlich ihrer Größenordnung um 106 A entsprechend der Kugelblitz-Theorie abschätzen lassen. Sehr wohl ist anzunehmen, daß der elektrische Leistungseintrag in seine Plasmazone für einen "steady-state-"Kugelblitz nicht ausreichte, so daß sich solche 'Kugelblitze' "short-lived" fluktuierend durch Resonanzen stets aufschaukelten und entsprechend der von Ehrenberg berichteten Eruptionen entluden, entsprechend dem Begriff "resonante Schockwellen", der von Richter an vielen Stellen gebraucht wird. Die Wiederaufnahme seiner Versuche wird hier Klarheit bringen müssen.